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Sachbearbeiter*in Beschwerdemanagement / Bundesprogramm Demokratie leben

Sachbearbeiter*in Beschwerdemanagement / Bundesprogramm Demokratie leben

Stadt Minden
VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute

STADT MINDEN
Große kreisangehörige Stadt,
ca. 85.000 Einwohner*innen

Die Stadt Minden ist mit gut 85.000 Einwohner*innen das Zentrum einer vielfältigen und innovativen Region. Unser Plus: In Minden verbinden sich hohe Lebensqualität mit kurzen Wegen, einem familienfreundlichen Umfeld und Naturnähe. Herausragende kulturelle Angebote, vielseitige Sportmöglichkeiten und eine hochwertige Bildungslandschaft prägen die Weserstadt. Ein bunter Branchenmix aus mehreren tausend mittelständischen Unternehmen macht die Mindener Wirtschaft krisenfest und zukunftssicher. Mit ca. 1.400 Beschäftigten gehören die Stadt Minden und die Städtischen Betriebe Minden (SBM) zu den größten Arbeitgeber*innen in der Region.
Zusammen gestalten wir in einem großen Team die Zukunft Mindens. In der kommunalen Verwaltung gibt es vielfältige Aufgaben, die alle ein Ziel verfolgen: Guten Service für die Mindener Bürger*innen, Unternehmen und Gäste zu bieten und gemeinsam unsere Stadt jeden Tag ein bisschen besser zu machen.
Im Zentralen Steuerungsdienst (ZSD) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine fachlich und menschlich überzeugende Persönlichkeit als

Sachbearbeiter*in im Aufgabengebiet
Beschwerdemanagement / Lokale Partnerschaft für Demokratie im Bundesprogramm Demokratie leben!

Referenz-Nr. 47_2026

Online-Bewerbung

Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle, die jedoch auch in Teilzeit besetzt werden kann.
Die Stelle besteht etwa zu gleichen Anteilen aus den Inhalten des Aufgabengebiets Beschwerdemanagement und der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Bei der Lokalen Partnerschaft für Demokratie handelt es sich um eine in die Stadtgesellschaft integrierte lokale Strategie, die ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Toleranz und Vielfalt und gegen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit fördert. Die Lokale Partnerschaft für Demokratie besteht seit 2011 und wird derzeit aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert. Alle anfallenden Aufgaben sind in enger Zusammenarbeit mit der Koordinierungs- und Fachstelle, die derzeit beim Verein „Minden - für Demokratie und Vielfalt e.V.“ angesiedelt ist, zu erledigen. Ein Begleitausschuss trifft die Entscheidungen über Projektanträge im Rahmen der Bundesförderung und beschäftigt sich außerdem mit grundsätzlichen Fragen zur Zielstellung der Arbeit. Darüber hinaus wird die strategische Ausrichtung der Arbeit vor Ort unter Einbindung möglichst vieler zivilgesellschaftlicher Akteur*innen durch jährlich stattfindende Demokratiekonferenzen festgelegt. Daraus resultierend erstellt die Stadt ein Handlungskonzept für die sogenannte „Lokale Partnerschaft für Demokratie“, das vom Rat legitimiert und jährlich fortgeschrieben wird.
Ihre Aufgaben umfassen im Wesentlichen:
Beschwerdemanagement
wegweisende Beratung der Bürger*innen in Bezug auf Anregungen und Beschwerden, Führen von telefonischen und persönlichen Beratungsgesprächen
Durchführung des Anregungs- und Beschwerdeverfahrens als koordinierende Stelle in enger Zusammenarbeit mit den fachlich und inhaltlich zuständigen Dienststellen und den Verwaltungsvorstandsmitgliedern
Bearbeitung von Anregungen, Beschwerden, Dienstaufsichtsbeschwerden und Petitionen
Controlling des Anregungs- und Beschwerdemanagements
Weiterentwicklung des Managements von Anregungen und Beschwerden
Erörterungsgespräche zu strategisch relevanten Beschwerdethemen

Lokale Partnerschaft für Demokratie/“Demokratie leben!“
Umsetzung des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ von der Beantragung bis zur Abrechnung der Fördermittel und der Erstellung des jährlichen Verwendungsnachweises
inhaltliche Begleitung sowie strategische Überlegungen zur Ausrichtung der lokalen Partnerschaft für Demokratie im Rahmen der Aufgaben des federführenden Amtes
Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung der Sitzungen des Begleitausschusses und der Demokratiekonferenzen zusammen mit der externen Koordinierungs- und Fachstelle

Ihr Profil
eine Laufbahnbefähigung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2, Fachrichtung allgemeiner Verwaltungsdienst im Land NRW oder in dessen Gemeinden/Gemeindeverbänden (ehemals gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst) oder
einen erfolgreichen Abschluss des Angestellten-/Verwaltungslehrgangs II oder
ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium in einer für das Aufgabengebiet förderlichen Fachrichtung, idealerweise mit juristischem Schwerpunkt

Darüber hinaus erwarten wir von Ihnen:
bei der Bewältigung Ihrer Aufgaben überzeugen Sie durch Ihr Organisationsvermögen sowie eigenverantwortliches und gewissenhaftes Arbeiten
Ihre Kommunikationskompetenz befähigt Sie, kooperativ mit verschiedenen Akteur*innen der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten
Ihre Empathie befähigt sie, mit schwierigen Gesprächspartner*innen und mit Konfliktsituationen konstruktiv umzugehen
Sie sind bereit, sich regelmäßig fortzubilden und auch außerhalb der Kernarbeitszeiten zu arbeiten

Wir bieten
eine vielfältige, sinnstiftende, anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe in einem engagierten Team
gezielte und individuelle Fort- und Weiterbildungsangebote
flache Hierarchien, Zusammenarbeit auf Augenhöhe und gegenseitige Unterstützung im Team
flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
die Möglichkeit zur regelmäßigen Arbeit im Home Office
einen krisensicheren Arbeitsplatz in einer modernen Kommunalverwaltung
betriebliche Altersvorsorge, Jahressonderzahlungen und transparente, faire Bezahlung mit stufenweiser Gehaltserhöhung nach Erfahrungsstufen
Nutzung von E-Bikes als Dienstrad mit attraktiven E-Bike-Leasing-Konditionen

Bewerbungen von tariflich Beschäftigten und Beamt*innen sind möglich.
Die Stelle ist nach Entgeltgruppe 10 TVöD / Besoldungsgruppe A11 LBesG NRW bewertet.
Die Stelle ist grundsätzlich teilbar, setzt jedoch eine flexible Arbeitszeitgestaltung voraus.
Bei uns wird die Verschiedenartigkeit unserer Mitarbeiter*innen konstruktiv genutzt, um erfolgreich zusammenzuarbeiten. Wir möchten die Vielfältigkeit der Gesellschaft widerspiegeln und freuen uns daher über Bewerbungen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität, sexueller Orientierung und Identität oder Behinderung.
Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.
Weitere Auskünfte zu den Stelleninhalten und -anforderungen erteilt Ihnen gerne der Bereichsleiter des ZSD, Herr André Gerling, Telefon 0571 89-289.

Interessierte Bewerber*innen senden ihre aussagekräftige Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen und Nachweisen online über www.interamt.de . Bewerbungsschluss: 24.05.2026 Bitte geben Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen die Referenz-Nr. 47_2026 an. Fragen zu Ihrer Online-Bewerbung beantwortet Frau Türbsch, Telefon 0571 89-202. Hinweise zum Datenschutz für Bewerber*innen finden Sie im Internet unter www.minden.de/Datenschutz und www.minden.de/Informationspflichten dort unter der Überschrift Informationspflicht_7.1_Bewerbung.pdf.
Online-Bewerbung

Art des Abschlusses

  • Studium

Erforderliche Sprachkenntnisse

  • Deutsch